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Dienstag, 6. November 2012

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Spieleempfehlung?

  •  Am Anfang, nach 5-10% des Spiels, wenn alles noch neu ist und du noch voll motiviert bist
  • In der Frühphase, nach 20-30%, wenn für dich die Geschichte/Spielmechanik zumindest teilweise noch neu ist
  • Nach dem Durchspielen (80% weil noch nicht alles erkundet ist) wenn du schon alle Hoch und Tiefphasen durchgemacht hast

Das Frage ich mich momentan, weil ich "To the Moon" spiele. Das Spiel wird überall für seine ausgezeichnete Story gelobt. Ich finde die Story jedoch lediglich ok. Aber ok ist nicht wirklich so besonders, wie es die Masse lobt. Die Story handelt diesmal nicht von jemandem, der die Welt rettet. Wahrscheinlich wird auch keiner wirklich "gerettet" und die es steht auch keine Katastrophe bevor, die abgewandt werden muss. Aber nur ein anderes Thema macht für mich noch keine herausragende Story aus.

Screenshot aus "To the moon"
Liegt meine derzeitige Beurteilung vielleicht daran, dass ich das Spiel noch nicht ganz durchgespielt habe (was ich definitiv noch tun werde)? Es wäre nicht das erste Spiel, das auf Grund seines Endes bei mir einen besseren Eindruck hinterlassen würde, als das eigentliche Spiel (z.B. Bioshock).
Dann aber komme ich auf meine Eingangsfrage zurück:

Wann ist für mich als Hobbyspieler der beste Zeitpunkt, um ein Spiel zu beurteilen oder Freunden zu empfehlen?



Fakten: Rätsel-Spiel
Spieler: Single-Player
Altersfreigabe: 0 Jahre
Webseite: http://freebirdgames.com/

Freitag, 10. August 2012

Avadon

Die schwarze Burg

Das lange, harte Training hat sich entlich ausgezahlt und Avadon hat mein wahres Potential erkannt. Ich, Sevoratha, wurde als Hand von Avadon angenommen. Ich darf für König Redbeard und den Pakt kämpfen. Wir Hände Avadons tuen alles in unserer Macht stehende, um Avadon und den Pakt zu beschützen. Wie wir das am besten bewerkstelligen, erfahren wir entweder von den sozenannten Herzen, oder König Redbeard persönlich. Denn nur sie wissen wirklich was im Land vor sich geht und wie es beschützt werden kann.

Im Prinzip sind alle Länder außerhalb des Paktes, auch Farlander genannt, unsere Feinde. Sie gehören nicht zu den fünf großen Nationen die sich für den Pakt zusammengeschlossen haben. Sie warten nur darauf, dass Avadon geschwächt ist und wollen es zerstören. Was gibt es ehrhafteres, als dies zu verhindern?
Screenshot aus Avadon: The Black Fortress

Nun stehe ich auf dem riesigen Vorplatz von Avadon und fühle mich ein wenig verloren. Die Tatsache, dass der Mann vor den Toren seine Hunde nicht ganz im Griff zu haben scheint, beruhigt mich auch nicht gerade...


Fakten: Oldschool-RPG
Spieler: Single-Player
Webseite: http://www.spidweb.com/avadon/

Dienstag, 26. Juni 2012

Civilization 5 - Gods and Kings


Lang lebe Isabella Königin von Spanien!

Meine erste Stadt Madrid gründe ich direkt am Meer. Diese tolle Aussicht will ich mir für meinen Regierungssitz nicht nehmen lassen. Jetzt will ich mich schnell auf die Suche nach Stadtstaaten, natürlichen Wundern, Ruinen und anderen großen Zivilisationen begeben. Ein klarer Plan, für den ich sogar schon einen Krieger und einen Späher zur Verfügung habe.

Screenshot Civ 5 - Meine kleine Hauptstadt Madrid
Leider wird aus dem tollen Plan nichts, da ich schon nach kurzer Zeit mit meinem Späher auf Barbaren stoße. Diese erlegen zwar meine mutige Truppe nicht, aber so ein Barbarenlager kann ich um meine Heimatstadt nicht dulden. (Ich will ja nicht riskieren, dass diese meine einzige Stadt angreifen.) Also müssen meine Krieger das tun, wofür sie wirklich bestimmt sind: kämpfen! So ein kleines Barbarendorf nimmt man mit einer Kriegertruppe nicht an einem Tag ein. Also führe ich zwei Angriffswellen auf das Dorf aus und lasse meine Krieger danach etwas kurieren. Glücklicherweise sind meine Männer besser im Regenerieren, als die Barbaren, denn sonst könnte ich dieses Dorf nicht so schnell einnehmen. Etwas gestärkt folgt die dritte Angriffswelle mit der ich dieses unzivilisierte Dorf vernichte. Hierbei erbeute ich noch 25 Gold, was momentan noch gar nicht so wenig ist.

Mit den Spähern entdecke ich ein natürliches Wunder: Mt. Fuji. Jetzt weiß ich auch schon, wo ich meine nächste Stadt bauen will. Denn dieses Wunder bringt einer normalen anliegenden Stadt einige Boni, wie Glauben +3, +2 Gold und +3 Kultur. Für mich werden diese Erträge jedoch aufgrund meiner Zivilisationseigenschafft verdoppelt. Außerdem befinden sich hier Kühe und vielleicht noch andere nützliche Ressourcen, von denen ich noch nichts weiß? Aber es soll noch Jahre dauern, bis ich meine zweite Stadt wirklich gründen kann. Denn es gibt so vieles, das ich noch in meinem Kapitol errichten muss. Wegen der anderen Barbaren um meine Siedlung herum brauche ich noch einen Kriegertrupp. Für ein schnelleres Wachstum meiner Stadt benötige ich aber auch einen Kornspeicher. Achja, einen Arbeiter brauche ich ja auch, damit die Felder besser bewirtschaftet werden.

Und worauf soll sich Madrid konzentrieren? Die Produktion oder auf Nahrungsmittel oder doch lieber auf Gold? Wenn ich anfangs eher einen Fokus auf Nahrungsmittel setze, habe ich bald mehr Personen, die die Felder bearbeiten können. Also kann ich danach effektiver auf Produktion setzten. Aber bis der Kornspeicher, mit dem ich +2 Nahrungsmittel produziere, fertig ist, dauert es 12 Runden, eine halbe Ewigkeit.

Screenshot Civ 5 - Hier bestimme ich die Produktion.
Also erkunde ich weiter mit meinem Späher und entdecke ein paar Stadtstaaten. Auch diese werden von den Barbaren in der Umgebung verunsichert. Wenn ich denen helfe, steige ich in deren Gunst. Sie sind dann nicht mehr neutral mir gegenüber, sondern mit mir befreundet. Aber so eine Freundschaft ist noch nicht viel Wert. Erst wenn wir Verbündete sind, bieten mir die Stadtstaaten wirkliche Vorteile. Manche versprechen mir militärische Einheiten, andere Luxusgüter oder Ressourcen. Ja, auf so etwas will ich nicht verzichten und ich bemühe mich deren Aufträge zur vollkommenen Zufriedenheit zu erfüllen.

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Meine Erfolge, wie das Erbauen der Pyramiden, haben sich wohl rumgesprochen und Neid ausgelöst. Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Schweden mir den Krieg erklärt haben. Nunja, ein weiterer Grund fiele mir doch noch ein... meine geringe Verteidigung. Denn außer den paar Kriegern, die in weit entfernten Ländern primitive Barbaren vernichten, habe ich nicht viel, das meine drei Städte verteidigt. Nun muss ich das leider ganz schnell ändern. Die Krieger werden zurückgerufen, die Produktion der Kornkammer in der neuen Stadt eingestellt und stattdessen wird für ein kleines Vermögen noch eine zweite Kriegstruppe gekauft. In meiner Hauptstadt werden Komposit-Bogenschützen rekrutiert und auch hier musste das andere Bauprojekt vorläufig auf Eis gelegt werden.

Nun fallen auch meine Einnahmen nicht mehr so groß aus, denn all diese Einheiten kosten. Und eigentlich wollte ich doch nur friedlich vor mich hinleben und meine Kultur verbreiten. Mit der eilig einberufenen Armee schaffe ich es die erste Angriffswelle aus zwei Kriegern und einem Bogenschützen zurückzuschlagen. Hierbei hat die Stadt mitgeholfen, da ich hiermit pro Runde auch einmal angreifen kann.

Aber so schnell geben die Schweden nicht auf und schicken immer wieder Truppen zu mir. Jetzt ist deren Überraschungseffekt jedoch verflogen und meine Stadt vorläufig gesichert. Dennoch will ich, dass der Krieg mit Schweden beendet wird und frage nach einem Friedensvertrag. Ja, die meisten Nationen wären jetzt zum Angriff übergegangen, aber für mich ist dieser Krieg eine nutzlose Geldverschwendung, die ich schnellstmöglich beenden will. Wenn ich keine Reparationszahlungen verlange, willigt er auch ein. Jetzt haben meine Arbeiter wieder was zu tun, denn viele mühsam aufgebauten Verbesserungen wurden zerstört.

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Fortsetzung folgt (?)

Fakten: Strategie-Spiel
Spieler: Single- und Multi-Player (aktuell im LAN-Modus gespielt)
Altersfreigabe: 12 Jahre
Webseite: http://www.civilization5.com/

Dienstag, 19. Juni 2012

Dear Esther



So hieß mein kurzer Ausflug auf eine (einsame?) wunderschöne Insel in Schottland. Ich kann will niemandem zu viel vom eigentlichen Spiel verraten...Deswegen schreibe ich nur so viel:


Screenshot Dear Esther - Wo bin ich?
Screenshot Dear Esther - Verfallenes Haus
Die Insel selbst ist beeindruckend und wunderschön, weshalb es Spaß macht diese zu erkunden. So gesehen hat sich mein Ausflug gelohnt und ich habe diese Reise genossen. Aber aus der Erzählung bin ich nicht wirklich schlau geworden. Genau genommen, hat es mich eher verwirrt zurückgelassen...Würde es helfen, das "Spiel" noch einmal zu spielen? Und kann man "Dear Esther" überhaupt verstehen?... Ich weiß es nicht!

Fakten: Erkundungs-Spiel
Spieler: Single-Player
Altersfreigabe: -
Webseite: http://dear-esther.com/

Dienstag, 5. Juni 2012

Limbo

Gefangen in einer dunklen Welt


Ich liege am Boden in einer fremden Welt. Alles um mich herum ist schwarz oder grau. Wo bin ich hier? Was mache ich hier?
Ich hebe meinen Kopf und sehe, dass ich mich in einem dunklen Wald befinde, aber viel mehr als riesige Bäume, Geäst und Gräser kann ich in dieser Dunkelheit nicht erkennen.

Screenshot: Limbo - Eine unheimliche Welt
Länger als nötig will ich hier nicht liegen bleiben, da der Boden kalt und wegen des ganzen Nebels noch dazu feucht ist. Nur wo soll ich hingehen? Werde ich weitere Menschen treffen? Ich gehe langsam durch diese dunkle, stille Welt. In der Ferne sehe ich einen kleinen See mit einem Boot. So kann ich auf die andere Seite des Sees kommen.

Screenshot: Limbo - Romantische Bootsfahrt?
Ich springe auf der anderen Seite des Sees wieder vom Boot und will meinen Weg fortsetzen, aber hier komme ich zunächst nicht weiter, weil die Böschung zu steil und zu hoch ist, sodass ich dort nicht hochklettern kann. Soll ich wieder umkehren? Oder hier warten, bis mich jemand hier findet?

Ich sehe mir das Boot genauer an und entdecke einen Griff, an dem ich das Boot auf das Land ziehe. Ich klettere auf das Bootsheck und springe auf die Böschung. Nun kann ich meinen Weg fortsetzen.

Screenshot: Limbo - Wie komme ich hier weiter?
Nach ein paar Minuten Fußmarsch sehe ich auf dem Boden zwei aktive Bärenfallen liegen. Beide kann ich bestimmt nicht überspringen. Ich frage mich, was wohl passieren würde, wenn ich aus Versehen hineintreten würde? Wahrscheinlich würde ich vollkommen zerfetzt werden. Nun muss ich mir einen sicheren Weg überlegen...



Screenshot: Limbo - So will ich nicht enden.

Fakten: Rätsel-Spiel
Spieler: Single-Player
Altersfreigabe: 16 Jahre
Webseite: http://limbogame.org/

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Ich habe das Spiel gerne gespielt und muss zugeben, dass das Sterben ganz schön brutal sein kann. Aber, da das ganze Spiel ist in schwarz-weiß gehalten ist, ist mir das nicht besonders aufgefallen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass das Spiel ab 12 Jahren freigegeben wäre. Nun habe ich aber erfahren, dass es von der USK ab 16 eingestuft wurde. Das hat mich schon etwas überrascht. Aber sehr viel erstaunlicher finde ich die PEGI Einstufung: Ab 18! Hier frage ich mich wirklich, worauf diese Einstufung basiert.

Was meint ihr, ist diese Einstufung gerechtfertigt?

Dienstag, 22. Mai 2012

Uplink

Auch Hacker haben es nicht einfach!

Jeder fängt erst klein an, also auch ich, als Agent bei der Hacker-Vermittlung Uplink. Ich habe einen kleinen Computer mit 60Ghz und 24 Gq Speicher. Auch meine Bandbreite ist mit 1Gq/s noch sehr eingeschränkt. Aber Uplink hilft mir in diesem Gebiet Karriere zu machen und irgendwann zu den ganz großen Hackern zu gehören und das große Geld zu machen. Über den Gateway von Uplink bin ich weitgehend geschützt, sodass ich (eigentlich) auch im schlimmsten Fall nicht direkt im Gefängnis lande. Aber soweit soll es gar nicht erst kommen.

Screenshot der Aufträge bei Uplink
Die ersten Aufträge sind noch recht einfach: Ich muss in nahezu ungeschützte Systeme eindringen und entweder Daten löschen oder für den Auftraggeber kopieren. Im Idealfall lösche ich hinter mir noch die Log-Einträge und beende die Verbindung. Wie dicht mir meine Widersacher auf den Fersen sind, teilt mir ein kleines Programm mit, das ich für 300$ erstanden habe.

Die Bezahlung ist mit etwa 2000$ auch nicht schlecht, aber ich will nicht für immer auf der Stelle treten, sondern größere Aufträge erledigen. Diese sind aber riskanter: Ich habe also weniger Zeit zum Hacken und ich brauche auch neue Programme und Hardware. Bei einem Daten-Kopieren-Auftrag hatte ich nicht nachgefragt, warum dieser besser bezahlt wurde, als die anderen... Die Antwort habe ich erfahren, als ich meinem Auftraggeber die Datei zugesandt habe und er mir noch kein Geld überweisen wollte. Per E-Mail (dem gebräuchlichen Kommunikationsmedium) hat er sich beschwert, dass ich die Datei verschlüsselt zugesandt habe. Wenn ich den Auftrag beenden will, muss ich mir ein Entschlüsselungsprogramm kaufen, nur welche Version? Für 1000$ bekomme ich die erste Version, mit der ich aber nur Stufe 1 Verschlüsselungen knacken kann. 2000$ Stufe 2 und so weiter, bis Stufe 7 für entsprechend 7000$. Für diesen Auftrag würde mir Stufe 1 wohl ausreichen, aber da ich diese Version nicht günstiger Upgraden kann, würde ich langfristig gesehen 1000$ aus dem Fenster werfen. Aber die 7000$ könnte ich auch für eine bessere CPU gebrauchen, damit ich die Passwörter schneller knacken kann. Eine schwere Entscheidung steht bevor.

Langsam, aber sicher werde ich und meine Ausrüstung besser.

Fakten: Wirtschafts-Spiel
Spieler: Single-Player
Webseite: http://www.introversion.co.uk/uplink/